Grundrezept I ergibt eine größere Teigmenge, z.B. für Kuchen auf dem Blech oder gedeckte Obstkuchen oder wenn man mehr Gebäck machen möchte.
Grundrezept II eignet sich für Käsekuchen, 8-10 Torteletts, Tortenböden und Kleingebäck, der Teig lässt sich leichter ausformen.
300 g Mehl
1 Prise Salz
1 P. Vanillinzucker oder etwas geriebene Zitronenschale
100 g Zucker
1 Ei
200 g kalte oder zimmerwarme Butter oder Margarine
Mehl zum Ausrollen
250 g Mehl
1 Prise Salz
1 P. Vanillinzucker oder etwas geriebene Zitronenschale
65 g Zucker
1 Ei
125 g kalte oder zimmerwarme Butter oder Margarine
Mehl zum Ausrollen
Klassische Methode: Mehl
mit Salz, Vanillezucker oder geriebener
Zitronenschale auf die Arbeitsplatte geben. Wenn man den Teig besonders
locker möchten, kann man noch 1/2 TL Backpulver dazugeben. In
die
Mitte eine Vertiefung drücken, Zucker und Ei hineingeben. Das
kalte Fett in Flöckchen auf dem Mehlrand verteilen. Alle
Zutaten
rasch mit einem langen Messer verhacken und schnell mit kalten
Händen verkneten. Durch warme Zutaten oder Hände und
langes
Kneten wird der Teig klebrig. Vor der weiteren Verarbeitung in
Frischhaltefolie verpackt kaltstellen.
Bei Verwendung eines Elektroquirls oder
Küchenmaschine: Mehl mit Salz und
Gewürzen in
eine Rührschüssel geben, dann Zucker, Ei und weiches
Fett
zugeben. Mit den Knethaken des Handmixers auf niedriger Stufe so kurz
wie möglich vermischen, dann schnell mit den Händen
zu einem
Teig kneten. Sonst wie oben beschrieben verarbeiten.
Den Teig auf einem bemehlten Backbrett oder zwischen zwei
Plastikfolien entsprechend der weiteren Verwendung ausrollen.
Mürbeteig wird bei 180-200° C gebacken; bei so niedrigen Temperaturen wird der Zucker nicht so heiß und das Gebäck nicht so hart. Dieser Teig ist sehr vielseitig zu verwenden. Es lohnt sich, gleich eine größere Menge zu machen, denn der Teig hält sich im Kühlschrank in einem Frischhaltebeutel eingepackt ohne weiteres 4-6 Wochen.
