

800 g Rindfleisch (Wade, Brust oder Bugblatt)
150-200 g Perlgraupen
3 Karotten
3 Petersilienwurzel
1/4 Sellerieknolle (oder 2-3 Stangen
Bleichsellerie)
Muskat
Salz
Zwei Liter
Wasser mit 2 TL Salz zum Kochen bringen, Rindfleisch zugeben und bei
mäßiger Hitze ca. 40 Minuten leise kochen lassen, ab
und zu abschäumen.
Das Fleisch darf nicht sprudelnd kochen, sonst wird die Suppe
trüb. Nun
das geschälte und kleingewürfelte Gemüse
zugeben und weitere 60-70
Minuten auf
kleiner Flamme kochen.
Inzwischen die Graupen in 1 Liter Wasser aufsetzen, zum
Kochen bringen
(Vorsicht, kocht leicht über!) und 5 Minuten kochen lassen.
Danach über
einem Sieb abgießen und mit Wasser abbrausen. 2 Liter
frisches Wasser
mit 3 TL Salz zum Kochen bringen und die Graupen zugeben.
(Durch das Vorkochen und erneute aufsetzen werden die Graupen nicht
schleimig.) Auf kleiner
Flamme in etwa 30 Minuten bissfest kochen, dann über einem
Sieb
abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und abtropfen
lassen.
Das gare Fleisch herausnehmen, in Würfel schneiden
und zurück in die
Suppe geben, die gekochten Graupen ebenfalls zufügen und in der Brühe heiß werden lassen. Die
Suppe mit Salz und
Muskat abschmecken und mit gehackter Petersilie garnieren.
Um Zeit und Energie zu sparen, koche ich immer gleich eine
größere
Menge Graupen und friere den Rest bis zur nächsten Verwendung
ein.
Je nach Jahreszeit kann man auch noch andere Gemüsesorten, z.B. Kohlrabi, Blumenkohlröschen, frische oder TK-Erbsen verwenden. Diese jungen Gemüse aber erst 10-15 Minuten vor dem Ende der Kochzeit zugeben.
Graupen
sind ein Getreideerzeugnis aus Gerste. Die Körner
werden ganz
oder geschnitten in Graupenmühlen enthülst,
entspelzt, geschält und danach
poliert. Graupen
aus ganzen Körnern werden als Rollgerste oder Kochgerste
bezeichnet.
Diese Graupen nennt man in manchen Regionen auch
'Kälberzähne'.
Graupen aus geschnittenen Körnern sind die
kleinsten und feinsten und werden als Perlgraupen oder Perlgerste
bezeichnet.
Gerste gehört zu den frühen
Kulturpflanzen des Menschen und wurde
bereits ab dem fünften Jahrtausend v. Chr. angebaut. Im alten
Griechenland wurde sie sogar als wichtigstes Getreide angesehen. In
vielen Entwicklungsländern mit extremem Klima dient sie noch
als
Brotgetreide für Fladenbrot.
